Ponferrada |
Elektrizitätswerk Energie Museum |
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+ Originalzustand, Preis, Anreise, kostenlose Parkplätze, Restaurant – nichts Das ehemalige Kohlekraft– oder Elektrizitätswerk wurde nahezu vollständig erhalten und zum Energie Museum umgebaut. Die in der Umgebung geförderte Kohle wurde mit Dampflokomotiven transportiert und hier dann durch Verbrennung und Wasserdampferzeugung zu elektrischen Strom umgewandelt. Ich hatte die fábrica de luz im September 2017 besucht und hoffe die Tipps und Hinweise dazu sind interessant. InformationenDie offizielle Website von dem Museo de la Energía beschreibt die Sehenswürdigkeit auf Spanisch, Englisch und Französisch. Es gibt Sonderveranstaltungen oder Ausstellungen und natürlich alle Hinweise zum Besuch vor Ort. Das Kohlekraftwerk wurde von Minero Siderúrgica de Ponferrada (MSP) von 1920 bis 1971 betrieben.Anreise MietwagenDie Anreise geht am einfachsten mit dem Mietwagen, es gibt sehr viele kostenlose Parkplätze direkt gegenüber vom Eingang.ÖffnungszeitenDie Öffnungszeiten waren im Oktober Freitag, Samstag und Sonntag von 11:00 bis 18:00 werden aber den Jahreszeiten angepasst. Gruppen mit mindestens 5 Personen können sich 24 Stunden vorher anmelden und einen Termin in der Woche bekommen.Lage![]() Außenansicht Das ehemalige Kohlekraftwerk liegt außerhalb von Zentrum und ist am einfachsten mit dem Mietwagen zu erreichen. Der Außenbereich wurde mit einem Park wunderschön grün gestaltet. Preis3,– €Eingang![]() Eingangsbereich mit Souvenirladen Den Eingang ereicht man vom Parkplatz aus über den Zebrastreifen und entlang des Gebäudes. Die Kasse und ein kleiner Bereich mit Souvenirs befindet sich auf der rechten Seite. Der selbstgeführte Rundgang beginnt dann auf der linken Seite, in dem Bereich sieht man die Waschkaue eines Bergwerks mit der typischen Aufbewahrung der persönlichen Kleidung der Bergleute. Anlieferung Kohle![]() Dampflokomotive mit Kohletransportwagon Der Aufgang nach oben führt dann zu dieser Schienenstrecke auf der die in der Umgebung geförderte Kohle mit Dampflokomotiven angeliefert wurde. Der Bergbau in den Kohleminien wird auf Tafeln und interaktiven Bildschirmen beschrieben. Zwischenlager![]() Kohle Zwischenlager und Verteilung Die Kohle wurde in das Zwischenlager geschüttet und dann nach Bedarf weiter verteilt. Man sieht im Betonfußboden die Klappen, darunter befindet sich das Förderband. Kohleförderung![]() Kohleförderung in der Umgebung Die Beschreibung war meist auf Spanisch und auf Englisch, es wurde modern und zum Glück klar und deutlich gestaltet. Die interaktiven Monitore sahen aus wie Tische, die Bedienung funktionierte am besten mit der ganzen Hand und nicht nur mit einem Finger. Man konnte einzelne Kapitel mit weiteren Seiten aufrufen. Investoren, Arbeiter und auch das neue soziale Leben wurde auch mit Zeitzeugen auf Videomonitoren beschrieben. Dampfkessel![]() Dampfkessel von Walther & Cie, Köln-Dellbrück Der Rundgang ging dann in der nächste Gebäude wo die Kohle in den vier großen Öfen als Brennstoff genutzt wurde. Das Prinzip ist schnell erklärt, das Feuer der Kohle erhitzt Wasser welches sich in Rohren befindet, der Dampf wird in Rohren zum Kessel geführt und dann in das nächste Gebäude geleitet. Hauptgebäude![]() Ansicht der Dampfkessel von oben Das Hauptgebäude durchschreitet man auf der Fußboden Ebene und nach einer kurzen Fahrt mit einem Aufzug auf der Ebene unter dem Dach, man sieht die vier perfekt erhaltenen Öfen also von allen Seiten. Stromerzeugung![]() Stromgeneratoren Der Wasserdampf diente zum Antrieb der Generatoren, in der Maschinenhalle war es im Betrieb heißer als in dem Hauptgebäude mit den Öfen, vermutlich war auch der Lärmpegel sehr hoch. Die Temperaturen gingen im Sommer bis 50 Grad, natürlich gab es kaum Wärmeisolierung der Rohre oder eine Klimaanlage. Stromerzeugung![]() Schalttafel und Anzeigen Die Schalttafeln und Anzeigen funktioniert wohl bis zum Betriebsende 1971 ohne Modernisierung. RestaurantEin weiteres Gebäude wurde zum Restaurant umgebaut und das war mit dem Außenbereich an dem sonnigen Tag gut besucht, man erreicht es auch ohne Eintritt in das Museum. Ich hatte in der Caféteria nur einen Milchkaffee für 1,10 €, aber das Ambiente und die Preise sind sehr gut, empfehlenswert diesen Ort aufzusuchen.KontaktTelefon +34 987 400800Telefax +34 987 405800 e–mail participa@ciuden.com AdresseMuseo de la EnergíaAvenida de la Libertad 46 24404 Ponferrada Spain Internethttp://www.lafabricadeluz.orgFazitDie Anlage hat eine tolle Atmosphäre, es wurde wohl alles so erhalten wie am Tage des Betriebsendes, das ist vorbildlich. Der Eintrittspreis ist für die aufwendig sanierte Anlage unglaublich niedrig, ein Besuch ist mehr als empfehlenswert, es ist ein tolles Technikmuseum. |