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Residenz München |
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+ sehr umfangreiche Internetseite, sehr große Anlage, Audioguide, Details, Rundgang ohne Führung, Lage, Anreise – unschinbare Außenansicht Das Residenzmuseum und die Schatzkammer habe ich im Juni 2012 besuchen können, ein eigenartiges Erlebnis im positiven Sinne, denn von außen sieht das Gebäude sehr schlicht aus. Das Umfeld entspricht mit der städtischen Enge auch nicht dem was man von einem Regierungssitz erwartet, meine Erwartungen wurde mehr als übertroffen. Der Königsbau wurde in fünf Jahrhunderten ständig erweitert und mit diversen Baustilen wie Renaissance, Rokoko, Barock und Klassizismus zu einem Gesamtkunstwerk. Ich hoffe meine kleinen Eindrücke helfen bei der Einschätzung der Sehenswürdigkeit. InformationenDie Internetseite ist auf Deutsch, Englisch und Italienisch verfügbar und extrem Umfangreich an Texten und Bildern. Es würde wohl mehrere Stunden dauern sich alles genau durchzulesen und anzusehen. Meine Eindrücke in diesem kleinen Bericht sollen nur helfen den Umfang der Sehenswürdigkeit einzuschätzen und einen ersten Eindruck zu bekommen.BuchungEine Buchung ist nicht erforderlich, es gibt auch keine Führung zu der man sich anmelden müsste.Preis7,– € Residenzmuseum7,– € Schatzkammer 11,– € Residenzmuseum und Schatzkammer 3,50 € Cuilliés Theater 13,– € Residenzmuseum, Schatzkammer und Cuilliés Theater Die Preise sind vom Juni 2012 und natürlich ohne Gewähr. Ich hatte das Kombi Ticket für das Residenzmuseum und die Schatzkammer genommen. ÖffnungszeitenDie täglichen Öffnungszeiten sind nach Winterhalbjahr 16.Oktober bis 31.März und Sommerhalbjahr 1.April bis 15.Oktober unterteilt. Im Sommer ist von 9:00 bis 18:00 geöffnet, im Winter von 10:00 bis 17:00, das Cuilliés Theater ist nur von 14:00 bis 18:00 im Sommer und 14:00 bis 17:00 im Winter geöffnet.LageDie Residenz liegt direkt in der Innenstadt, der Haupteingang befindet sich am Max Joseph Platz. Die nächsten U–Bahn Stationen sind Marienplatz und Odeonsplatz. Der Fußweg vom Marienplatz geht rechts neben dem neuem Rathaus auf der Dienerstraße entlang, nach circa 500 Metern erreicht man den Max Joseph Platz. Eine Alternative wäre die Straßenbahn Haltestelle Nationaltheater direkt an der Bayerischen Staatsoper.GrottenhofGrottenhof Das Residenzmuseum zeigt rund 90 Räume aus der Zeit von 1508 bis 1918, dieser Innenhof stammt aus der frühen Zeit um 1585. Er ist wirklich schlicht gestaltet und den Namen Grottenhof hat er dem Brunnen zu verdanken, ein wirklicher Kontrast zu den so klaren Linien der Gebäude und des kleinen Parks. Brunnen– und MuschelwandBrunnen– und Muschelwand Der Brunnen in der Muschelwand ist das erste Highlight auf dem selbstgeführten Rundgang mit einem Audioguide. Er befindet sich in dem Grottenhof und passt hier nicht wirklich hin, die verspielten Verzierungen mit den Muscheln lassen den Brunnen überladen und kitschig wirken. AntiquariumAntiquarium Der Saal ist 66 Meter lang und beeindruckt durch die Größe, die Wandmalereien sind wunderschön und auch bei einem bewölktem Tag ist die Tageslichtbeleuchtung im Saal so wie auf dem Bild zu sehen ausreichend. Die antiken Figuren an den Wänden gaben dem Saal den Namen. TreppenhausTreppenhaus Der Rundgang führt natürlich auch über Treppenhäuser und selbst die beeindrucken durch die Verarbeitung von Marmor und Holz. Schwarzer SaalDer schwarze Saal hat seinen Namen nur von den schwarzen Stuckmarmorportalen, das Prachtstück ist die Decke. Eine Perspektivmalerei läßt den Raum wesentlich höher erscheinen als er in Wirklichkeit ist.TrierzimmerDie Trierzimmer waren für Gäste des Hauses reserviert, die meisten waren dunkel und edel dekoriert. Es gibt einen langen Gang der die Zimmer verbindet, eigenartigerweise oder auch typisch für die Zeit gab es keinen Flur der jedes Zimmer wirklich trennen würde.KaisersaalKaisersaal Der Kaisersaal stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde als Festsaal genutzt. Es gibt eine sehr hohe Decke, offene Kamine und ein opulente Ausstattung der Wände. AhnengalerieAhnengalerie Die Ahnengalerie ist am Ende vom Rundgang zu bewundern, die Geschwindigkeit kann man selber festlegen, mir reichten 1,5 Stunden für den Spaziergang durch die vielen Gebäudeteile, es können aber auch gut 3 Stunden werden. SchatzkammerDie Schatzkammer zeigt Gold, Glas, Porzellan und andere Kunstgegenstände. Eine Betnuss um 1500 ist mir besonders aufgefallen, die Schnitzereien waren extrem fein und sauber. Die anderen Gegenstände kennt man mehr oder weniger, mir reichte eine halbe Stunde für den Rundgang aus.KontaktTelefon +49 89 290 671Telefax +49 89 290 672 25 e–mail residenzmuenchen@bsv.bayern.de AdresseVerwaltung der Residenz MünchenResidenzstraße 1 80333 München Deutschland Internethttp://www.residenz-muenchen.deFazitMein kleiner Bericht ist völlig unvollständig und verzichtet auf viele Details, es ist ein völlig subjektiver Eindruck eines Besuches. Das Cuilliés Theater habe ich aus zeitlichen Gründen gar nicht gesehen. Ich würde empfehlen nur die Residenz zu besichtigen denn die vielen Eindrücke sind so umfangreich das man danach eigentlich nichts Neues mehr sehen kann. Ich freue mich schon auf einen zweiten Besuch.... |